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Freunde | Persephone's Arbeitszimmer
Becker, Jurek: Bronsteins Kinder  Eine wunderbare Geschichte vom Erwachsenwerden, auch wunderbar tragisch. Auch gerade für Jugendliche ein Einblick in die private DDR der 70er, die ja fast schon vergessen scheint. Teller, Janne: Nichts  Ein Buch wie ein Hammer! Hart, zerstörerisch, aber trotzdem gut! Nichts für zart besaitete Seelen. Ein Jugendbuch, aber ab mindestens 14, besser noch ab 15. Der Lehrer, der das in der Schule bespricht, ist mutig. Mann, Heinrich: Der Untertan  Sprachlich und inhaltlich auf höchstem Niveau. Und ausgesprochen unterhaltsam. Prodesse et delectare!! Walser, Martin: Ein fliehendes Pferd  Witzig, tiefgehend, brutal. Einfach beeindruckend! Und obwohl schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel, findet sich wohl mancher "Mann" darin wieder. ;) Dazu ein überraschendes Ende. Klasse!
Wurde die Novelle nicht auch verfilmt?? Meid, Volker: Barocklyrik  In der 9. habe ich Barocklyrik nicht gemocht. Jedoch heute . . .
Ok. Es ist Fachliteratur. Aber ich finde es trotzdem spannend. Und seriös. Deshalb 5 Sterne. Kehlmann, Daniel: Die Vermessung der Welt  Ein Roman, dessen Dialoge sich fast ausschließlich in indirekter Rede bewegen. :-D
Sehr amüsante fiktionale Schilderungen von Gauß und Humboldt. Die Stechmücken konnte ich förmlich hören und spüren (aua!!).
Ach ja, das Buch steht im Schuljahr 2010/2011 auf der Lektüreliste der Klasse 12 Gymnasium. Mich freut's schon mal.^^ Adams, Douglas: Das Leben, das Universum und der ganze Rest  Das Leben ist ein langer ruhiger Fluss. Warum glauben wir eigentlich, dass alles sicher ist? Adams, Douglas: Das Restaurant am Ende des Universums  Wer fürchtet sich vorm Schwarzen Loch? Niemand, schließlich gibt es ja das Zufallsprinzip. xD
Ach ja, hier erfährt man, was echte Treue bedeutet. Adams, Douglas: Per Anhalter durch die Galaxis  Danke, Mr. Adams, für dieses Buch. Es liefert einem Antworten für alle Fragen, die man vielleicht gestellt bekommt. xD Schiller, Friedrich von: Kabale und Liebe  Ich gebe zu, ich musste 'Kabale und Liebe' dieses Jahre lesen.^^ Aber ich habe es eigentlich auch nicht bereut. Louise Millerin, die weibliche Hauptfigur, hatte mein aufrichtiges Bedauern, in dieser Zeit "geboren" zu sein.
Brilliant ist natürlich die sprachliche Umsetzung und die Herrschaftskritik Schillers.
Allerdings möchte ich von dieser Textausgabe abraten, sondern die von Reclam, unter Zuhilfenahme der Erläuterungen aus dem gleichen Verlag, empfehlen. Der integrierte Kommentar macht das Lesen nicht bequemer, im Gegenteil. Außerdem beziehen sich sämtliche Kommentare etc. auf die Seitenangaben in der Reclamausgabe. Wolf, Christa: Kindheitsmuster  Eine Reise in die eigene nationalsozialistische Vergangenheit. Christa Wolf hat sie unternommen, literarisch, aber auch autobiographisch ehrlich. Sie wird greifbar, die Faszination, die auch auf Unwissenheit beruhte. Man urteilt nicht mehr so überheblich über die, die damals jung waren. Ich sollte es mal wieder lesen. Goethe, Johann W von: Faust  Einst Schullektüre, heute wieder. Aber mit großem Vergnügen verfolge ich jetzt wieder die Dialoge und den Witz und den Spott, den Goethe seinen Figuren, allen voran natürlich Mephistopheles angedeihen ließ.
Er ist nicht umsonst einer der deutschen Schriftsteller von Weltbedeutung. In Versform solche Dialoge auf den Punkt genau zu erschaffen, das ist wirklich eine Kunst für sich. Mann, Thomas: Buddenbrooks  Er ist wirklich lang. Man braucht schon viel Geduld. Aber er ist wortgewaltig und -lastig, jedoch nicht langatmig. Leider gerade wieder zum x-ten Mal verfilmt. Ich lese ihn lieber als Roman. Wenn Toni diesen Blödmann heiratet, ertrage ich im Film nicht. Auch nicht, dass man etwas in Bilder zu fassen sucht, was in diesen Worten am besten aufgehoben ist. Schnitzler, Arthur: Traumnovelle  Ein interessantes Sittengemälde aus dem Wien der 20er Jahre. Interessant auch im Vergleich der modernen Interpretation durch Stanley Kubrik in seine Film "Eyes wide shut". Andersch, Alfred: Die Kirschen der Freiheit  Anderschs autobiographischer Bericht seiner Erlebnisse vom Ende der Weimarer Republik bis zu seiner Desertation kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges. Wenn man das gelesen hat, versteht man Gregor und Knudsen, aber auch Helander aus "Sansibar" sehr viel besser. Ein schöner Bericht, der, wenn er philosophisch theoretisiert, seine Längen hat. Das kann Sartre eindeutig besser. Daher nur vier Sterne. Aber insgesamt ein sehr stimmungsvoll poetischer Bericht eines sehr prosaischen Vorgangs. Collins, Suzanne: Tödliche Spiele  Eines der besseren Jugendbücher. Schnitzler, Arthur: Leutnant Gustl  ein armer Tropf, dieser Leutnant Gustl Schneider, Robert: Schlafes Bruder  Ein Buch, das ich wohl aus mir heraus nicht ausgewählt hätte. Ich musste es lesen.^^
Eine etwas gewöhnungsbedürftige Geschichte, ein Typ, dem man hätte helfen können, wenn man die Möglichkeit dazu gehabt hätte. Der Roman ist durchaus unterhaltsam, aber ich halte ihn von der Kritik für übertrieben hochgejubelt. Noch bescheuerter jedoch ist die Verfilmung von Vilsmaier. Die hat ja fast nichts mehr mit der Romanvorlage zu tun. Dazu kommt noch dieser unsägliche André Eisermann als Elias. Dann doch lieber der Roman. Engström, Mikael: Steppo: Voll die Krise  Da war ich wohl etwas zu schnell. Ich meinte, dass es eher nicht so selten ist, dass der, der auf die schiefe Bahn gekommen ist, wesentlich mehr Schwierigkeiten hat, wieder davon wegzukommen. Müller, Herta: Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt  Sie zu lesen, ist zur Zeit eigentlich ein Muss. Ich muss gestehen, dass ich sie noch nicht einmal kannte. Das hole ich jetzt nach.
Ich bin noch nicht weit, werde es wohl auch nicht kommen. Sie ist nicht mein Fall, und damit bin ich interessanterweise innerhalb meiner Zunft in zahlreicher und guter Gesellschaft.xD
Es wird schon einen Grund geben, warum sie den Literaturnobelpreis bekommen hat. Vielleicht sollte ich es mal mit einem anderen Werk versuchen. Collins, Suzanne: Gefährliche Liebe  Ich bin etwas zwiespältig. Das Thema ist zwar interessant. Allerdings entwickelt sich für meine Begriffe die Figur der Katniss nicht weiter. Collins, Suzanne: Flammender Zorn  Hier gilt das Gleiche wie für den zweiten Band. Allerdings ist die Traumantisierung recht glaubhauft dargestellt.
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