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Freunde | Persephone's Esszimmer
Böll, Heinrich: Billard um halbzehn  Obwohl der Roman der deutschen Nachkriegszeit, bedeutet er für mich auch einen Blick auf das Zusammenleben von Deutschen während der NS-Zeit. Genauso erzählt er von der bewussten Verführung der Massen, die anscheinend nichts aus dieser Zeit gelernt haben. Keine einfache Erzählstruktur, wechselnde Perspektiven, viel innerer Monolog, komplizierte Gespräche, wenig Oberflächliches, manchmal rätselhaft. Mit einem Wort: anspruchsvoll. Salvatore, Robert A: Der dritte Sohn  Eine bizarre Welt unter der Oberfläche und die Geschichte einer Suche nach mehr als Macht, Einfluss und Intrigen. Trivialliteratur auf hohem Niveau!! Die ganze Reihe hat inzwischen auch Kultstatus.
Salvatore, Robert A: In Acht und Bann  s. die Kommentare zu den vorhergehenden Büchern. Salvatore, Robert A: Der Wächter im Dunkel  Er hat den ersten Kampf mit sich selbst überstanden. Doch er hat noch einen langen Weg vor sich. Salvatores Figur bleibt überzeugend. Salvatore, Robert A: Im Reich der Spinne  Teil 2 der Saga. Salvatore, Robert A: Im Zeichen des Panthers  Salvatore hätte auch drei Bände daraus machen können. ;-) Hat er aber nicht. Jedenfalls lohnt es sich immer noch weiterzulesen. Salvatore, Robert A: Der Hüter des Waldes  Hier treffen wir einen Menschenschlag wieder, der uns schon im Herrn der Ringe lieb und teuer geworden ist, den Waldläufer. Allerdings gibt Salvatore dieser Gruppe einen besonderen religiösen Hintergrund. Immer noch lesenswert. Frisch, Max: Homo Faber  Von Schülern meist als ausgesprochen langweilig empfunden, lässt mich die Atmosphäre nicht unberührt. Und die ist heute nur unwesentlich anders als zu meiner Schulzeit. Ich fand damals, dass es nach großer weiter Welt 'roch'. In den Zeiten der Globalisierung muss man den Schülern wohl anderes bieten. Dabei stellt das Buch doch existentielle Fragen nach dem Wert von Gefühlen und Beziehungen. Morgan, Marlo: Traumfänger  Was soll ich sagen? Wäre toll, wenn's wirklich so passiert wäre. Die Geschichte war bis zu dem Punkt, an dem ich erfahren habe, dass es keine wahren Erlebnisse als Grundlage gibt, schön. Ein sehr einfacher, literarisch nicht vorhandener Stil. Aber in ihrer Einfachheit mochte man diese Story sogar glauben. Leider ist der wahre Kern reine Erfindung. Bis hin zum Verkauf der Filmrechte ein riesiger Werbegag! Schade. Denn aus ihrer Glaubwürdigkeit zog dieses Buch seine Legitimation. Als erfundene Geschichte ist sie einfach zu schlecht geschrieben.
Den Punkt hatte leider zu früh gegeben.
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